Festgeld – sicher Zinsen erhalten

Ein Festgeld ist eine Anlageform, bei der das Kapital für einen festgelegten Zeitraum zu einem festen Zinssatz angelegt wird. Die Laufzeit des Festgelds kann zwischen einem Monat und mehreren Jahren liegen.

Veröffentlicht am 28.05.2022

Was ist ein Festgeld?

Festgeld ist eine Anlageform, bei der Sie Ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum anlegen. In der Regel erhalten Sie dann eine höhere Zinsgutschrift oder Zinszahlung als bei anderen Anlageformen. Die Höhe der Zinsgutschrift oder Zinszahlung ist abhängig von der Dauer Ihrer Festgeldanlage und dem jeweiligen Zinssatz.

Die Rendite Ihrer Festgeldanlage ist die Differenz zwischen dem Betrag, den Sie eingezahlt haben, und dem Betrag, den Sie am Ende Ihrer Anlage erhalten. Die Rendite Ihrer Festgeldanlage wird auch als Ertrag oder Gewinn bezeichnet. Die Rendite Ihrer Festgeldanlage hängt von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Zinssatz, den Sie erhalten, und der Dauer Ihrer Anlage.

Wenn Sie in Deutschland Festgeld anlegen, müssen Sie die entsprechenden Steuern zahlen. Die Höhe der Steuern, die Sie zahlen müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Zinssatz, den Sie erhalten, und der Dauer Ihrer Anlage.


Wie Festgeldzinsen die Rendite beeinflussen

Festgeldzinsen sind ein wesentlicher Bestandteil der Rendite eines Festgeldkontos. Die Höhe der Zinsen, die Sie auf Ihr Festgeld erhalten, hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Laufzeit Ihrer Anlage, die Höhe Ihrer Einlage und das allgemeine Zinsniveau. Die meisten Banken bieten Festgeldzinsen auf Laufzeiten von einem bis fünf Jahren an.

Je länger die Laufzeit ist, desto höher ist in der Regel auch der Zinssatz. Darüber hinaus erhalten Sie in der Regel höhere Zinsen, wenn Sie mehr Geld einzahlen. Das allgemeine Zinsniveau hat auch einen Einfluss auf die Festgeldzinsen. Wenn die Zinsen allgemein niedrig sind, werden die Banken in der Regel niedrigere Festgeldzinsen anbieten.


Wie sich die Zinsgutschriften auf Festgeld auswirken

Wenn Sie zinsgünstiges Festgeld anlegen, können Sie von Zinsgutschriften profitieren. Diese Gutschriften wirken sich positiv auf die Rendite Ihrer Anlage aus. Zinsgutschriften werden von der Bank gutgeschrieben, wenn Sie einen bestimmten Betrag anlegen. Die Höhe der Gutschrift variiert je nach Bank. In der Regel beträgt die Gutschrift 0,15% bis 1,5% des Anlagebetrags.

Wenn Sie beispielsweise einen Betrag in Höhe von 10.000 EUR anlegen, erhalten Sie eine Gutschrift in Höhe von 100 EUR. Diese Gutschrift wird auf Ihr Konto gutgeschrieben. Die meisten Banken bieten Festgeldanlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten an. Je länger die Laufzeit ist, desto höher sind in der Regel die Zinsen.

Allerdings gibt es auch Banken, die Festgeldanlagen mit kurzen Laufzeiten anbieten. Bei diesen Anlagen ist die Verzinsung in der Regel geringer.

Zinsgutschriften können sich langfristig positiv auf die Rendite Ihrer Festgeldanlage auswirken.

Welche Zinszahlungsmodalitäten gibt es?

Zinszahlungen auf Festgeld sind ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung, wo man sein Geld anlegt. In der Regel gilt: Je höher die Zinsen, desto besser für den Anleger. Dennoch sollte man nicht nur auf die Höhe der Zinsen achten, sondern auch auf die Art der Zinszahlung.

Es gibt nämlich unterschiedliche Modelle, wie Zinsen ausgezahlt werden:

  • Das erste Modell ist die Zahlung am Ende des Anlagezeitraums. In diesem Fall wird das Kapital am Ende der Laufzeit mit den Zinsen fällig. Das heißt, man bekommt das Geld, das man angelegt hat, plus die Zinsen, erst am Ende der Laufzeit ausgezahlt.
  • Das zweite Modell ist die Zahlung jährlich oder halbjährlich. Hier werden die Zinsen nicht am Ende der Laufzeit, sondern jedes Jahr oder alle sechs Monate ausgezahlt. Dies hat den Vorteil, dass man sein Kapital schon eher zurückbekommt und damit früher wieder investieren kann. Allerdings muss man in diesem Fall mit einem geringeren Zinssatz rechnen, da die Bank das Risiko hat, dass der Anleger sein Geld vor Ablauf der Laufzeit abhebt.
  • Das dritte Modell ist die monatliche Zahlung. Auch hier werden die Zinsen nicht am Ende der Laufzeit, sondern jeden Monat ausgezahlt. Dies hat den Vorteil, dass man sein Kapital schon eher zurückbekommt und damit früher wieder investieren kann. Allerdings muss man in diesem Fall mit einem geringeren Zinssatz rechnen, da die Bank das Risiko hat, dass der Anleger sein Geld vor Ablauf der Laufzeit abhebt.
  • Das vierte und letzte Modell ist die Zahlung vierteljährlich. Auch hier werden die Zinsen nicht am Ende der Laufzeit, sondern alle drei Monate ausgezahlt. Dies hat den Vorteil, dass man sein Kapital schon eher zurückbekommt und damit früher wieder investieren kann. Allerdings muss man in diesem Fall mit einem geringeren Zinssatz rechnen, da die Bank das Risiko hat, dass der Anleger sein Geld vor Ablauf der Laufzeit abhebt.

In allen Fällen ist es wichtig, sich vorher genau zu informieren, welche Zinszahlungsmodelle es gibt und welches für einen selbst am besten geeignet ist.

Immobilien Aktien das Betongold
Die Aktien der Immobilien-Gesellschaften sind seit Jahren in der Gunst der Anleger, dies zeigt sich auch in der Performance der Immobilien-Indexe. Die Immobilienaktien gehören zu den besten Vermögenswerten der letzten Jahre.

Wie Steuern die Rendite beim Festgeld beeinflussen

Festgeld ist ein beliebtes Anlageprodukt, insbesondere für Anleger, die das Risiko von Aktien und anderen Anlageprodukten meiden wollen. Die Rendite von Festgeld hängt jedoch nicht nur vom jeweiligen Zinssatz ab, sondern auch von der Höhe der Steuern, die auf die Kapitaleinkünfte erhoben werden.

In Deutschland werden Einkünfte aus Festgeld zu 25% besteuert, was bedeutet, dass 25% Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer) + 5,5 Solidaritätszuschlag + 9% Kirchensteuer auf diese Steuern zusätzlich berechnet werden. Insgesamt kommt man dann auf ca. 26,9% Ertragssteuern.

Diese werden automatisch von der Bank in Deutschland abgezogen und anonym an das Finanzamt überwiesen. Die Steuern gelten damit als abgegolten. Die Besteuerung von Festgeld in anderen Ländern kann sich jedoch unterscheiden und daher die Rendite beeinflussen.

Anleger sollten daher immer die Steuerregelungen in dem Land berücksichtigen, in dem sie ihr Festgeld anlegen.

Forex Trading - Gewinne mit Devisen
Der Devisenhandel, auch als Forex-Handel bekannt, ist der größte und liquide Finanzmarkt der Welt. Er umfasst den Kauf und Verkauf von Währungen, um Gewinne aus den Wechselkursschwankungen zu erzielen. Wenn Sie Devisen handeln möchten, müssen Sie sich zunächst für ein Forex-Broker entscheiden.

5 Tipps zum Thema " Festgeld – Zinsgutschriften, Zinszahlungen, Rendite und Steuern":

  1. Informieren Sie sich über die verschiedenen Festgeld Angebote und -Konditionen, bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden.
  2. Achten Sie darauf, dass die Zinsgutschrift bei Ihrer Bank automatisch erfolgt und nicht erst nach Ablauf der Laufzeit.
  3. Informieren Sie sich über die Zinszahlungsmodalitäten Ihrer Bank. Bei manchen Banken wird die Zinszahlung jährlich ausgezahlt, bei anderen kann man sich für eine vierteljährliche Zinszahlung entscheiden.
  4. Achten Sie auf Ihren Freistellungsauftrag eventuell reicht er für die Zinserträge aus. In Deutschland sind Festgeldzinsen steuerfrei, solange der Freibetrag von 801 Euro (ledige) bzw. 1602 Euro (verheiratete) nicht überschritten wurde.
  5. Informieren Sie sich über die Rendite Ihres Festgeldes. Die Rendite gibt an, wie hoch die Zinsen im Verhältnis zum eingezahlten Kapital sind.

Fazit:  Zinsen mit einem Festgeldkonto

Die Zinsen steigen zwar wieder, aber die alten Zeiten, wo man noch 2-3% risikolos an Zinsen pro Jahr für sein Festgeld bekommen hat, sind noch in weiter Ferne.

Die meisten Festgeldkonten haben eine Laufzeit von einem Jahr, aber es gibt auch Konten mit kürzeren und längeren Laufzeiten. Wenn Sie ein Festgeldkonto eröffnen, zahlen Banken in der Regel einen höheren Zinssatz als auf einem Tagesgeldkonto. Der Grund dafür ist, dass Sie Ihr Geld für einen längeren Zeitraum anlegen und die Bank daher sicher sein kann, dass sie das Geld für die gesamte Laufzeit verwenden/verleihen kann.

Die Höhe der Zinsen, die Sie auf Ihrem Festgeldkonto erhalten, hängt von der Höhe der Einlage und der Laufzeit des Kontos ab. Je höher die Einlage und je länger die Laufzeit des Kontos, desto höher ist in der Regel der Zinssatz.

* Enthält bezahlte Werbelinks .

Haftungsausschluss: Bei allen Inhalten auf Börse.net handelt es sich ausdrücklich nicht um Anlageberatung. Ihre Risikodisposition kann von uns nicht eingeschätzt werden. Der Autor besitzt keines der genannten Wertpapiere. Keiner der Inhalte stellt ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Falls Sie sich doch zu einem Kauf oder Verkauf entscheiden, handeln Sie immer auf eigenes Risiko.

Teilen

Themen

Die wichtigsten Börsen-News in Ihr Postfach

Melden Sie sich an, um Zugang zu Premium-Inhalten zu erhalten, oder kontaktieren Sie uns, wenn Sie irgendwelche Fragen haben.

Jetzt abonnieren