Wirtschaftskalender

Mit dem richtigen Wirtschaftskalender keine Ereignisse an der Börse verpassen und immer auf dem neuesten Stand sein, wenn es um Konjunkturdaten geht.

Veröffentlicht am 18.02.2022

Erfahrene Trader wissen, dass der Wirtschaftskalender ein wichtiger Bestandteil beim Trading ist. Der Wirtschaftskalender warnt vor einer möglichen überhöhten Volatilität aufgrund der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten bzw. deren Fehlen während der Bankfeiertage in den wichtigsten Marktwirtschaften. Der Kalender und die darin enthaltenen Daten beeinflussen die Aktienmärkte und auch den Euro, den Dollar und andere Währungen.


Alle Wirtschaftskalender haben ein Ziel

Sie wollen Anlegern und Tradern dabei helfen den Überblick bei allen anstehenden Terminen nicht zu verlieren. Trading ist schon schwer genug und es ist hilfreich täglich mit einem kurzen Blick genau zu wissen auf welche volkswirtschaftlichen Daten man genauer im Auge behalten sollte.

Nicht alle Daten sind für die Finanzmärkte relevant. Vor allem die Finanzdaten aus den USA sind wichtig für die zukünftige Kursentwicklung von entscheidender Bedeutung. Diese kommen meistens zwischen 14.30 Uhr und 16.00 Uhr und können vor allem kurzfristig für heftige Kursausschläge sorgen.  

  • Er gibt das genaue Datum und die Uhrzeit der Veröffentlichung der Informationen an.
  • Das Land oder die Währung, auf die sich die Veröffentlichung bezieht
  • Das Signifikanzniveau der Daten (in der Regel drei Stufen - niedrig, mittel, signifikant) - obwohl es sich hierbei um ungefähre Angaben handelt, geben sie weniger erfahrenen Anlegern einen Hinweis darauf, welche Daten am aussagekräftigsten sein werden und welche wahrscheinlich die stärkste Marktreaktion auslösen werden
  • Informationen über die Art der Ablesung und den Zeitraum, auf den sie sich bezieht (Vormonat, Quartal usw.)

Wirtschaftskalender zeigt vergangene Indikatorwerte

Die wichtigste Komponente des Wirtschaftskalenders werden die Makroindikatoren sein.

Dazu gehören Informationen über den Arbeitsmarkt:

  • Arbeitslosenquote
  • Veränderung der Beschäftigung
  • Einkommensinflation,

Produktionsdaten:

  • verarbeitendes Gewerbe,
  • PPI,
  • Inflationsdaten (Verbraucher- oder Erzeugerpreisinflation)
  • Informationen über die Zentralbanken (Zusammenfassung von Sitzungen, Pressekonferenzen, Zinsentscheidungen, Erklärungen von Bankvertretern)
  • Informationen über Feiertage (Bankfeiertage, Unterbrechungen des Aktienhandels, nationale und kirchliche Feiertage in einzelnen Ländern).

Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutschland, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.

Da die Veröffentlichung der wichtigsten Daten in der Regel eine hohe Volatilität und starke Bewegungen auslöst, die sich nur schwer vorhersagen lassen (selbst um mehrere hundert Pips im Laufe einiger Sekunden), können wir anhand des Wirtschaftskalenders bestimmen, wann es sicherer ist, dem Markt fernzubleiben, eine Position zu schließen oder keine neue zu eröffnen - und alles von der Seitenlinie aus zu beobachten.

Einige Händler nutzen den Börsenkalender auch, um Positionen einzugehen - mit Strategien, die genau darauf basieren, die hohe Volatilität während bestimmter Veröffentlichungen (z. B. die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank) auszunutzen.

Das Internet ist voll von Kalendern. Viel schwieriger ist es jedoch, einen guten Wirtschaftskalender zu finden, der die wichtigsten Daten anzeigt und die Werte ohne Verzögerung veröffentlicht.


Welche Kalenderdaten sind am wichtigsten?

Dies ist natürlich eine subjektive Meinung, bei der Auswahl der folgenden Liste sind die Auswirkungen der Messwerte auf die Volatilität der einzelnen Instrumente ausschlaggebend:

  • Informationen über Zinssatzänderungen, Erklärungen zur Geldpolitik,
  • BIP-Wachstum in einer bestimmten Volkswirtschaft,
  • Beschäftigungsdaten (hauptsächlich US-Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft),
  • Produktions- und Verbrauchsdaten (Produktionsvolumen, PPI/CPI-Indizes),
  • Inflationsdaten,
  • Daten zum Immobilienmarkt.

Wirtschaftskalender und die Wendepunkte

Der Wirtschaftskalender ist zweifellos ein äußerst hilfreiches - und im Laufe der Zeit unverzichtbares - Instrument in der Hand eines Händlers. Eine Liste mit allen potenziellen Wendepunkten des Tages ist ein unglaublicher Vorteil auf jedem Markt und sollte nicht aus den Augen verloren werden.

Es gibt jedoch zufällige Ereignisse, die man in keinem - auch nicht im besten - Wirtschaftskalender finden kann. Naturkatastrophen, Terroranschläge, Unfälle - all dies wirkt sich auf die Kurse von Finanzinstrumenten aus. Man kann eine weitere Gruppe von ähnlichen Ereignissen unterscheiden - verbale Interventionen.

Oft stößt ein erfahrener Händler auf Bewegungen, die sich weder durch die technische Analyse - selbst die komplizierteste - noch durch die fundamentalen Bedingungen erklären lassen. Solche Ereignisse sind die Momente der Erklärungen von Zentralbankpräsidenten, Politikern oder anderen Entscheidungsträgern von unterschiedlicher Bedeutung.

* Enthält bezahlte Werbelinks .

Haftungsausschluss: Bei allen Inhalten auf Börse.net handelt es sich ausdrücklich nicht um Anlageberatung. Ihre Risikodisposition kann von uns nicht eingeschätzt werden. Der Autor besitzt keines der genannten Wertpapiere. Keiner der Inhalte stellt ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Falls Sie sich doch zu einem Kauf oder Verkauf entscheiden, handeln Sie immer auf eigenes Risiko.

Teilen

Themen

Die wichtigsten Börsen-News in Ihr Postfach

Melden Sie sich an, um Zugang zu Premium-Inhalten zu erhalten, oder kontaktieren Sie uns, wenn Sie irgendwelche Fragen haben.

Jetzt abonnieren